Cookies

Mit dem Begriff Cookie sind im Rahmen des Datenschutzes keine Kekse gemeint, sondern damit werden Textdateien bezeichnet, welche es in sich haben können. Mit ihnen können Webserver bzw. Webseiten Informationen auf dem PC des Webseitenbesuchers hinterlegen. Cookies werden beim Besuch einer Webseite automatisch übertragen – sofern die Einstellung des Webbrowsers diese nicht blockieren.

In Cookies werden benutzerspezifische Informationen wie z. B. vertrauliche Login-Daten, Bestellinformationen hinterlegt, um dann bei einem weiteren Besuch dieser Website wieder verfügbar zu sein.

Rechtsgrundlage:
Gemäß § 15 (3) TMG dürfen Diensteanbieter Nutzungsprofile nur unter Verwendung von Pseudonymen erstellen. Erlaubt ist dies für Werbezwecke, Marktforschung und zur bedarfsgerechten Dienstgestaltung.

Ein Sicherheitsproblem besteht darin, dass i d. R. die gespeicherten Daten unverschlüsselt auf dem Rechner liegen. Das bedeutet, dass die Inhalte der Cookies von allen Personen die Zugang zum Rechner haben, ausgelesen und kopiert werden können.

Besonders bedenklich ist dies, wenn man öffentlich zugängliche Rechner, z. B. in Internet-Cafes, nutzt.

Wie kann man sich schützen? Idealerweise sollten alle Cookies abgelehnt und nur wirklich benötigte zugelassen werden. Dies ist in der Praxis kaum anwendbar. Der verwendete Browser sollte daher so eingestellt sein, dass Cookies grundsätzlich nicht erlaubt sind und die Speicherdauer der zugelassenen Cookies so begrenzt sein, dass beim Beenden des Browsers diese gelöscht werden.

Auf jeden Fall sollten Sie nach Transaktionen wie z. B. dem Online-Banking oder Online-Bestellungen, den Browser immer erst schließen und dann neu starten. Sonst haben Sie doch einen Keks, einen elektronischen „Überraschungskeks“ auf Ihrem Rechner, der einen unerlaubten Zugriff auf Ihre Daten ermöglicht.