Eingabekontrolle

Eine von acht der technischen und organisatorischen Maßnahmen.

Die Eingabekontrolle soll nachträgliche Überprüfungen ermöglichen: wer, wann personenbezogene Daten eingegeben, verändert oder gelöscht hat. Dies dient der Revisionsfähigkeit und macht nachvollziehbar, wer für falsche und unzuverlässige Eingaben von Daten verantwortlich ist.
Die Eingabekontrolle ermöglicht eine nachträgliche Aufklärung, sie dient nicht zur Verhinderung von Fehlern.

Rechtsgrundlage: § 9 BDSG.
Die Eingabekontrolle gehört zu den acht technischen und organisatorischen Kontrollbereichen, die der Datensicherheit dienen.

Vor allem, wenn sensible Daten verarbeitet werden oder wenn mehrere Beschäftigte Zugriff besitzen, hat die Eingabekontrolle eine wichtige Bedeutung. Im Hinblick auf die Datensparsamkeit (§ 3a BDSG) sind die Daten, die bei der Eingabekontrolle erhoben werden, auf ein Minimum zu begrenzen. Ist keine technische Lösung möglich, ist auf jeden Fall eine organisatorische Maßnahme umzusetzen.